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Mit Fehlern kann man gut leben – so lange sie von niemandem bemerkt werden

Das wird an den beiden aktuellen IT Sicherheitsfällen Meltdown und Spectre deutlich. Seit fast 20 Jahren existent und sehr leicht ausnutzbar, waren diese beiden Schwachstellen so lange irrelevant so lange niemand davon wusste. Nun aber, da die Schwachstellen und vor Allem auch die Art und Weise, wie diese ausgenutzt werden können publik geworden sind, darf keine Zeit mehr verloren werden, um die von vielen Herstellern bereit gestellten Updates zu installieren. Und zwar nicht nur auf PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones, sondern vor Allem auf Servern, Storages, Firewalls und allen weiteren IT Geräten, welche gängige CPUs verbaut haben.

In so einem Fall müssen die damit unter Umständen einhergehenden Geschwindigkeitseinbußen in Kauf genommen werden. Vor Allem auf Cloud Servern sind diese Leistungsverluste signifikant, denn dort fallen in den CPUs sehr viele Datenzugriffe auf „externe“ Geräte wie RAM und Festplatten an. Auf gewöhnlichen Client Rechnern sollen die Auswirkungen geringer sein – wenn man auch keine pauschale Aussage treffen mag.

Was macht diese beiden Fälle so speziell?
Der Fehler liegt hier im System. Und zwar in der CPU, hart verbaut in der Architektur. Um die Verarbeitung von Daten zu beschleunigen, werden seit sehr langer Zeit Verfahren verwendet, welche „erraten“ welche Daten wahrscheinlich bald benötigt werden. Diese Daten werden sozusagen auf Vorrat in einen CPU Zwischenspeicher gelegt, um diese dann im Bedarfsfall extrem schnell im Zugriff zu haben.
Schlau gedacht, weniger schlau gemacht. Denn genau auf diesen Zwischenspeicher kann man zugreifen – auch unberechtigt – und so Daten wie Benutzernamen und Kennwörter auslesen. Da so gut wie alle CPU Hersteller solche Verfahren nutzen, sind auch eine ganze Reihe von CPUs betroffen. Die Schwierigkeitsstufe, die Schwachstelle auszunutzen variiert dabei allerdings.

Nun, da sich die Schwachstelle in der Hardware befindet, ist ein Patchen nur über Umwege machbar. Nämlich auf Ebene der Betriebssysteme und auch Anwendungen wie Webbrowser. Deshalb wird seit geraumer Zeit im Verborgenen an Updates für die Plattformen gearbeitet – nicht nur bei Microsoft, sondern auch bei Apple, Linux Distributionen, Android, Mozilla etc.

Also bitte – dringend – Updates auf allen Geräten installieren! Im eigenen Interesse!
Und am besten für das nächste Mal vorbauen – zum Beispiel mit inn.cloud MWP Updates professionell gemanagt installieren lassen! Link: https://inn.cloud/inn-cloud/inn-cloud-managed-workplace/

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